|
| |
27. Mai:
Mehrere von der tschechischen Exilregierung in London geschickte
Attentäter verüben in Prag einen Mordanschlag auf Heydrich, der als
Demonstration seiner Befriedungspolitik ohne bewaffneten Schutz in Prag
unterwegs ist. Sie beschießen seinen offenen Wagen und werfen eine
Handgranate, Heydrich wird durch Granatsplitter schwer verletzt. Die
Attentäter werden in einer Kirche von der SS eingeschlossen und getötet.
4. Juni:
Reinhard Heydrich erliegt in Prag seinen Verletzungen.
10. Juni:
Als Vergeltung für die Ermordung vernichtet die SS auf Befehl das
tschechische Dorf Lidice (bei Prag) und tötet sämtliche männlichen
Einwohner über 15 Jahren, während Frauen und Kinder in KZ verschleppt
werden. Ausgewählte Kinder werden zur "Germanisierung" in Erziehungsheime
gebracht.
| |
|