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Rav Kupferstock:
Der Rabbiner, der die Schlacht von Tannenberg gewann

Prof. Meir Schwarz und Benjamin Rosendahl
Synagogue Memorial Jerusalem

Die folgenden Geschichte wurde uns vom Neffen von Rav Kupferstock (der seinen Namen zu Cooper änderte und heute in Australien lebt), bestätigt.

Rav Kupferstock war Rabbiner und Rosh Jeshiwa in Warschau, das von Russland im Vorfeld des 1. Weltkrieges besetzt wurde. Die russische Armee rekrutierte polnische Staatsbürger für den Krieg, und ahndete Verweigerung mit der Todesstrafe. Unter den Verweigerern befanden sich auch zwei Schüler der Jeshiwe von Rabbiner Kupferstock, die an einem öffentlichen Platz gehängt wurden. Der Rav wurde gezwungen, bei der Hinrichtung anwesend zu sein. Er schwor Rache.

Als der Erste Weltkrieg ausbrach, feierte die deutsche Armee bekanntermaßen große Siege an der Ostfront (im Gegensatz zur Westfront).

Wie ist es zu erklären, dass die Festigungen Russland, das durch seine Armee, Wetterbedingung etc. als unbesiegbar galt, so leicht von den Deutschen erobert wurden?

Die Antwort liegt weder bei Hindenburg noch bei Ludendorff, sondern bei Rav Kupferstock. Er schaffte es nämlich, an Pläne geheimer Tunnel, die zu den russischen Festungen führten, zu gelangen, und leitete diese Pläne an die deutsche Armee weiter. Diese Pläne waren entscheidend für den Sieg an der Ostfront. Die Schüler des Rabbiners waren gerächt.

Die deutsche Armee hielt dies geheim. Niemand wusste, warum ein chassidischer Rabbiner alljährlich bei den Feierlichkeiten zu Hindenburgs Geburtstag anwesend war und von führenden Politikern mit höchstem Respekt behandelt wurde. Niemand wusste, warum dieser Rabbiner aus Polen eingeladen wurde, nach Berlin umzuziehen, deutsche Staatsbürgerschaft bekam und sogar staatliche Subventionen für seine Jeshiwa erhielt. (Rav Kupferstocks Neffe erinnert sich noch heute an die mit Geld gefüllten Umschläge, die monatlich ankamen)

Die Subventionen erhielt der Rabbiner übrigens bis zu seinem Tod, im Jahre 1941. Auch das Novemberpogrom bestand er unbeschadet: SS-Männer wurden vor die Jeshiwe in der Münzstr. 35 geschickt, um sie vor Angriffen zu schützen.

Leider gingen diese Schutzmaßnahmen mit dem (natürlichen) Tode des Rabbiners zu Ende: Die Jeshiwe wurde geschlossen, alle ihre Studenten in Konzentrationslager geschickt.

Eine englische Version dieses Artikels ist bei Aish.com erschienen

hagalil.com 06-07-2004

 


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