|
A 28-21 Erich Hartmann

Konzentrations- undVernichtungslager Auschwitz, Schuhe in einer Vitrine
Oswald Pohl, Chef des Wirtschafts-Verwaltungs-Hauptamtes (WVHA) der
SS, listete in einem Brief an Himmler vom 6. Februar 1943 fast drei Millionen
Kilogramm Kleidungsstücke aus Auschwitz und Majdanek auf. 31.000 Herren-,
11.000 Damen- und 22.000 Kinderschuhe sollten an »Volksdeutsche« verteilt
werden.
A 29-22 Erich Hartmann

Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, Koffer in einer Vitrine
Juden, die deportiert werden sollten, wurden angewiesen, einen Rucksack
oder Koffer mit ihren persönlichen Habseligkeiten mitzunehmen: Dazu gehörten
ein Mantel, 2 Paar Schuhe, 3 Garnituren Unterwäsche, 2 Anzüge (Männer),
2 Sommer- und 2 Winterkleider (Frauen), warme Handschuhe, Mützen, Pullover.
»Alles muss in gutem Zustand sein«.
A 30-23 Erich Hartmann

Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, künstliche Gliedmaßen in einer Vitrine
Alles wurde bei der Ankunft der Häftlinge konfisziert, sortiert, gelagert
und schließlich nach Deutschland zurückgeschickt, sofern in den Güterwagen
Platz vorhanden und der Transport vom Fahrplan her möglich war.
A 31-24 Erich Hartmann

Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz,
Kinderkleidung in einer Vitrine
Mehr als eine Million Kinder und Säuglinge sind nachweislich
in den nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern
umgekommen.
|