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Die Lager und Gedenkstätten

Buchenwald bei Weimar

Vor genau 70 Jahren, am 16. Juli 1937, wurden die ersten Gefangenen ins KZ Buchenwald bei Weimar eingeliefert. Das Lager bei Weimar (Thüringen) wuchs schnell und umfasste bald 130 Nebenlager und Außenkommandos.

ARC Identifier: 535560 - "These are slave laborers in the Buchenwald concentration camp near Jena; many had died from malnutrition when U.S. troops of the 80th Division entered the camp.",
04/16 1945

Durchgangslager (teils Weitertransport der Häftlinge in andere Lager wie Auschwitz/Birkenau) und Arbeitslager; die Häftlinge waren hauptsächlich Juden, Polen, Russen und Politische; Krematorium, Genickschußanlage »Pferdestall«; medizinische Experimente (z.B. auf Behandlung künstlich verursachter Phosphorverbrennungen durch Brandbomben, Typhusexperimente); Arbeit im Steinbruch, in Rüstungsfabriken in den Nebenlagern.

Einlieferung der ersten Gefangenen am 16. Juli 1937; 130 Nebenlager und Außenkommandos. »Evakuierung« (hierbei wurden über 7.000 Menschen ermordet oder starben auf andere Weise) von Buchenwald ab dem 6. April 1945; Mitglieder des Widerstands im Lager sabotierten die Evakuierung, Befreiung des Lagers durch den Untergrund am 11. April 1945.

Stumme Zeugen
Erich Hartmanns Fotografien aus Konzentrationslagern

Buchenwald

A 26-19 Erich Hartmann
Konzentrationslager Buchenwald, Eingangstor.
Gedenkstätte Buchenwald, Straße der Nationen, 99427 Weimar-Buchenwald, Tel. 03643-4300, geöffnet Mai - September 9.45-17.15 Uhr (letzter Einlaß), Oktober - April von 8.45-16.15 Uhr (letzter Einlaß), montags geschlossen.

A 5-4 Erich Hartmann
Konzentrationlager Buchenwald, Stacheldraht
Entlang des elektrisch geladenen Zaunes, der das Lager in einer Länge von etwa drei Kilometern umschloß, standen 22 Wachttürme.

A 13-7 Erich Hartmann
Konzentrationslager Buchenwald, Eisenbahn-Rampe

A 40-31 Erich Hartmann
Konzentrationslager Buchenwald, Strohlager
(Rekonstruktion im Museum der Gedenkstätte Buchenwald)
In fensterlosen Baracken waren nicht weniger als 1 500 Gefangene in vierstöckigen Schlafstellen untergebracht. Sie schliefen zu viert auf einem Lager aus verrottetem Stroh, zugedeckt – wenn überhaupt – mit dünnen Decken oder Lumpen.

A 44-35 Erich Hartmann
Konzentrationslager Buchenwald, Steinekarren
In Buchenwald mußten die Häftlinge Zwangsarbeit im Steinbruch verrichten, 14 bis 15 Stunden am Tag. Mit Karren beförderten Fuhrkolonnen die gebrochenen Steine aus dem Steinbruch zu den Baustellen. Die durchschnittliche Lebenserwartung in solchen Arbeitslagern wie Buchenwald betrug wenige Monate.

A 45-36 Erich Hartmann
Konzentrationslager Buchenwald, Steinbruch. Hinrichtungsort
Häftlinge, die zu geschwächt für die Arbeit im Steinbruch waren, wurden an diesem Hang kurzerhand erschossen. Morde im Steinbruch wurden als »Arbeitsunfall« oder »Fluchtversuch« fingiert.

Below, Ortschaft ca. 10 km nördlich von Wittstock, südlich der Mecklenburgischen Seenplatte.
Bergen-Belsen, bei Celle, Befreiung durch die britische Armee.
...weitere Orte...

Armes Deutschland:
Gedenken nur noch gegen Eintrittsgeld

In Deutschland war man viel zu sehr damit beschäftigt seinen "Anstand" und seine "Betroffenheit" im eigens dafür errichteten Berliner Stelenfeld zu zelebrieren, als die Times of London Pläne zur Einführung von Eintrittsgeldern an den Kassen der deutschen KZ-Gedenkstätten meldete...

Eintrittsgelder im KZ:
Schamlos und frech!
Deutschland zelebriert "Anstand und Betroffenheit" im eigens dazu errichteten Stelenfeld - und kassiert an der Kasse zum KZ...

Nach dem größten Massenraubmord der Geschichte:
Ausgeplündert und auf Almosen angewiesen

Warum sind denn praktisch alle jüdischen Gemeinden in Deutschland von heute mittellos und "reich" nur noch an Schulden?...

[Eisenbahnschienen] [Stacheldraht]

Erich Hartmanns Photographien aus Konzentrationslagern:

Stumme Zeugen
... immer noch sucht mich, bald häufiger, dann wieder selten, ein entsetzlicher Traum heim...

hagalil.com 16-07-2007

 


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