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Orte des Terrors und des Schreckens,
der Angst und des Wahns:
Stumme Zeugen
Der Fotograf Erich Hartmann
hat 50 Jahre nach der Kapitulation Nazi-Deutschlands und der Befreiung durch die
Alliierten, die Konzentrationslager in Deutschland und im damals von den
Nationalsozialisten besetzten Europa in ihrem aktuellen Zustand fotografiert und
eine reprografische Ausstellung mit diesen Bildern zusammengestellt.
Die Photographien geben den unvergesslichen Eindruck wieder,
den der Fotograf aus den Lagern mitnahm. Sie vermitteln auch heute noch, 50
Jahre später, das Gefühl der von den Nationalsozialisten ausgeübten totalen
Kontrolle und totaler Macht. Hartmann dokumentiert, was unveränderbar wahr ist und bleibt:
den Terror, den Schrecken, die Angst und den Wahn, der sich in den Orten des
industriell organisierten Massenmords eingebrannt hat.
Stacheldraht-Bilder
Eisenbahnschienen
Vitrinen (Schuhe, Koffer, Kinderkleider, Prothesen)
Primo Levi
Die verborgene Bibliothek
Straftaten Stolpersteine
Kassenärzte
Filmrisse:
Eine Werkschau über den Umgang mit der eigenen Geschichte
Nur wenige Minuten vom Brandenburger Tor entsteht das
"Denkmal für die ermordeten Juden in Europa", wie es offiziell heißt, allgemein
"Holocaust-Denkmal" genannt. Der über 10jährige Diskussionsprozess wurde Ende der
80iger Jahre von der Publizistin Leah Rosh initiiert, um an die 6 Millionen
Juden aus Polen, der Sowjetunion, Rumänien, der Tschechoslowakei, Ungarn,
Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Jugoslawien, Griechenland, Belgien,
Österreich, Italien, Bulgarien, Luxemburg, Dänemark und Norwegen, die deportiert
und in Konzentrationslagern ermordet wurden, zu erinnern...
hagalil.com
27-04-2003 |